Frühlings-Atemwegsallergien: Ein praktischer Leitfaden zur Vorbeugung von allergischer Rhinitis und Asthma
Allergische Rhinitis und Asthma sind eng miteinander verbunden
Frühlings-Atemwegsallergien beginnen oft mit nasalen Symptomen wie wiederholtem Niesen, wässrigem Schnupfen, verstopfter Nase, Nasenjucken und juckenden Augen. Manche Menschen entwickeln auch wiederholten trockenen Husten, anstrengungsabhängiges Keuchen oder Husten, der nachts oder am frühen Morgen schlimmer wird.
Allergische Rhinitis und allergisches Asthma werden oft als eine Atemwegserkrankung beschrieben, da die oberen und unteren Atemwege ähnliche Entzündungsmechanismen aufweisen. Wenn eine Nasenallergie schlecht kontrolliert wird, können sich auch Asthma-bezogene Symptome verschlimmern.
Pollenkontrolle · Allergentests · FeNO · Lungenfunktion · Korrekte Medikation · Immuntherapie
Nützliche Tests und tägliche Prävention
Zu den gängigen Tests gehören die fraktionierte Exhalation von Stickstoffmonoxid zur Beurteilung von Atemwegsentzündungen, Pricktests oder spezifisches IgE im Serum zur Identifizierung von Allergenen und Lungenfunktionstests zur Beurteilung von Atemwegsobstruktion und Reversibilität.
Während der Pollensaison können das Tragen von Masken und Schutzbrillen, das Waschen von Gesicht und Nase nach der Rückkehr nach Hause, die Einhaltung einer angemessenen Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, die Vorbeugung von Hausstaubmilben und Schimmel sowie die Reduzierung der Exposition gegenüber Tierhaaren hilfreich sein.
- Niesen und wässriger Schnupfen
- Verstopfte Nase und Nasenjucken
- Juckende oder rote Augen
- Wiederkehrender trockener Husten
- Keuchen nach Aktivität oder nächtlicher Husten
- Persönliche Allergene verstehen
- Pollen, Milben, Schimmel und Tierhaare kontrollieren
- Nasensprays, Antihistaminika, Inhalatoren oder Bronchodilatatoren nach Vorschrift anwenden
- Bei Eignung eine allergenspezifische Immuntherapie in Betracht ziehen
- Medikamente nicht ohne ärztlichen Rat absetzen
Wenn Medikamente nicht ausreichen
Für Patienten mit eindeutigen Allergenen und schlechtem Ansprechen auf Standardmedikamente kann unter fachärztlicher Anleitung eine allergenspezifische Immuntherapie in Betracht gezogen werden. Diese Behandlung zielt darauf ab, die allergische Reaktion auf einer tieferen Ebene zu verbessern, anstatt nur vorübergehend Symptome zu lindern.
„Frühlingsallergien sind nicht nur eine saisonale Unannehmlichkeit. Wiederholte Atemwegsentzündungen verdienen eine angemessene Bewertung und langfristige Behandlung.“